Weiterschreiber ist ein Herzensprojekt.
Von Punkt zu Punkt – von Handlungspunkt zu Handlungspunkt, vom Planen über das Schreiben und zum Überarbeiten, von Punkt zu Punkt in einem Satz – immer ist das Aufgeben beim Schreiben nur eine dünne Cursor-Linie entfernt. Immer ist das Weiterschreiben eines von Punkt zu Punkt. Das Wozu-das-eigentlich? Das Ich-kann-das-nicht. Das Wie-soll-das-gehen?
Schreibblogs habe ich immer nur dann aufgesucht, wenn ich bei einem meiner Romane nicht weiterkam. Wenn ich an einer Stelle festhing, mit einer Figur nicht klarkam, wenn ich Probleme mit dem Plot (gerne auch ohne es zu merken) oder starke Selbstzweifel hatte. Wenn ich nicht wusste, wie etwas sein müsste oder – noch schlimmer – sein sollte. Und immer dann habe ich auf Schreibblogs (und in Schreibratgebern) wertvolle Tipps gefunden. Jeder einzelne Tipp war hilfreich, denn entweder sie haben mir bei meinem Problem geholfen oder ich fand mit dem Tipp heraus, was mir nicht helfen würde. Mal las ich Tipps auf nur einer Seite, mal auf verschiedenen Seiten, jeder formulierte in seinen eigenen Worten und das half beim Verständnis. Und auch wenn es sich so anfühlte, als hätte ich schon längst aufgegeben, habe ich danach mithilfe der Tipps weitergeschrieben. Ohne den ein oder anderen Denkanstoß hätte ich aufgegeben.
Deshalb ist die Fülle an Schreibblogs (und in mancher Schreibkrise erscheinen sie mir viel zu rar gesät) in meinem Augen so wertvoll. Deshalb möchte ich etwas zurückgeben: An alle Schreibenden, die weitermachen wollen. An alle Weiterschreiber, damit sie weiter Schreiber und Schreiberinnen sind.
Und deshalb ist Weiterschreiber seit 2025 ein weiterer Schreibblog. Ich liebe das Schreiben und das Schlimmste wäre, entmutigt aufzuhören. Wenn ich mit ihm nur einem da draußen helfen kann, dann hat sich das alles hier gelohnt.
Das Team
Lara
wurde 1994 geboren. Schreibt nicht, seit sie denken kann, aber liebt Geschichten, seit sie denken kann. Schreibt tatsächlich seit sie schreiben kann – kann aber auch mal nicht schreiben, auch wenn sie theoretisch weiß, wie es funktioniert. Passionierte Innerer-Kritiker-Zuhörerin, engagierte Autorin und am liebsten im Element des kindlichen Entdeckens von Sprache, Geschichten … ach, was sagt sie: Eigentlich allem außerhalb und innerhalb ihres Kopfes, das zu einer Geschichte werden könnte.
George
geboren am 12. Februar 2021, lebte mehrere Jahre in der gedanklichen Schublade einer Autorin und ist für diesen Blog endlich herausgekommen. Seine Superkraft: Er ist unsterblich. Wohnt im Ohr und sollte eigentlich dort flüstern, muss sich aber manchmal schwarz-auf-weiß vor den Augen seiner Autorin zeigen, damit er verstanden wird. Beruflich ist er der beste Freund eines jeden Schreibenden und jeder Schreibenden. Seine Mission: Dem Schreibenden die richtigen Worte schenken, wenn sein Feind der Innere Kritiker mal wieder zu laut ist. George kann gut zuhören und noch besser trösten. In seiner manchmal viel zu knappen Freizeit, trinkt er gerne Tee, plaudert ein Pläuschen mit seiner Autorin und schreibt Briefe. Seine Stärke: Kein Problem und kein Schreibender ist ihm zu doof.